Ein Reiseziel, das für jeden etwas zu bieten hat

Messenien ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Die Landschaft versprüht einen Zauber der Ursprünglichkeit und ist sehr abwechslungsreich mit ihrem bergigen Hinterland und den felsigen Küsten.

Grüne Täler und wilde Schluchten laden zum Wandern und Entdecken ein, die vielen kleinen Orte haben ihren ursprünglichen Charakter behalten. Die interessante Vergangenheit ist allgegenwärtig in Form von sehenswerten Monumenten oder Fundstellen.

Messenien ist einer der fünf Regionalbezirke des Peloponnes und wird als die grünste Region Griechenlands bezeichnet. Das Klima ist hier mild und angenehm, es beschert ideale Bedingungen für den Anbau von Oliven, Orangen, Zitronen, Feigen, Mandeln und Melonen. Frisch gepresstes, grasgrünes Olivenöl, schwarze, fleischige Essoliven, vollmundiger Weißwein und süße Melonen sind die Produkte Messeniens.

Weite Ebenen werden bedeckt von Orangen- und Olivenhainen, sowie grünen Pinienwäldern. Zum Himmel strebende Zedern akzentuieren die Schönheit der Landschaft. Es gibt vogelreiche Seen und Lagunen. Naturliebhaber, Wanderer, Badeurlauber, Geschichtsinteressierte und Erholungssuchende kommen voll auf ihre Kosten. Massentourismus gibt es hier nicht. Die griechische Gelassenheit und Gastfreundschaft spürt man überall.

Die besten Strände:
Entlang der gesamten Küste gibt es eine große Auswahl an fantastischen Stränden, jeder mit unterschiedlichem Charakter, vom kilometerlangen Sandstrand bis zum romantischen Kieselsteinstrand in felsiger Bucht. Die Wasserqualität ist hervorragend, teils auch ausgezeichnet mit dem Gütezeichen ‚Blaue Flagge’.

Die bekanntesten Strände davon sind in folgenden Orten: Elia, Kalo Nero, Kyparissia, Agrilo, Agia Kiriaki, Lagkoubardos, Marathopoli, Xrisi Ammos, Navarino, Boidokilia, Methoni, Finikounda, Petalidi, Avia, Kardamili, Stoupa, Agios Nikolaos and Almiros. Der berühmteste und fotogenste Strand Messeniens ist wohl aufgrund seines ungewöhnlichen Aussehens der prächtige, sichelförmige Voidokoila Strand, der die Form eines Omega-Buchstaben hat. Der Strand befindet sich westlich von Kalamata, 12 km vom Ort Pylos (im Norden der Navarino-Bucht); man kann ihn vom Dorf Petrochori erreichen.

Entdeckungsausflüge:

Kalamata ist der perfekte Ausgangspunkt für interessante Ausflüge in die nähere Umgebung.

Richtung Osten befindet sich das Taygetos-Gebirge. Hier finden Wander- und Naturfreunde viele ausgezeichnete Wanderwege durch das bis zu knapp 2500 Meter emporsteigende Gebirge. Sowohl Kalamata als auch die Ortschaft Kardamyli (südlich von Kalamata) sind ein günstiger Ausgangspunkt für Wanderungen. Es gibt gekennzeichnete Wanderwege.

 

Richtung Westen, auf dem sogenannten ‚westlichen Finger’ des Peloponnes, erwartet Sie eine malerische, sanfte Hügellandschaft. Es gibt schöne Strände, kleine Fischerdörfer, endlose Olivenhaine, Küsten- und Bergwege mit atemberaubenden Ausblicken. Und es gibt eine Reihe von Sehenswürdigkeiten: Spuren antiker Hochkulturen, mykenische Paläste, die Ruinen der Neokastro-Burg und in die Burgen von Methoni und Koroni. Naturliebhaber zieht es in das Naturschutzgebiet der Gialova-Lagune, das einzige seiner Art in Griechenland. Für das leibliche Wohl sorgen die regionalen Spezialitäten in den Tavernen der vielen kleinen Ortschaften.

Messini liegt 20 km von Kalamata. Von hier aus kommt man zu den nördlich gelegenen, archäologisch bedeutenden Ausgrabungsstellen des antiken Messene.

Wenn man der Küstenstraße weiter folgt, kommt man durch verschiedene kleine, hübsche Orte. Wenn man bei Rizomilos weiter auf der Landstrasse 82 bleibt, kommt man bald an einen Abzweig, an dem es zu den bekannten Wasserfällen von Polylimno geht. Weiter Richtung Westen führt einen die Strecke zum Küstenort Pylos, der an der wunderschönen Navarinobucht gelegen ist mit der vorgelagerten, felsigen Insel Sfaktiria. Sehenswürdig sind die Festungen, das Neokastro und das Paliokastro. Ganz in der Nähe befindet sich die berühmte Voidokilia-Bucht und die kilometerlangen Sandstrände.

Wenn man von Pylos aus südlich fährt, kommt man zum Ort Methoni, gelegen in einem der historischsten Gebiete des Peloponnes und gleichzeitig bekannt für seinen Hafen. Die von den Venezianern im 12. Jahrhundert erbaute Burg hat riesige Ausmaße. In der Bucht von Methoni gibt es eine Anzahl schöner Strände, die mit der ‚Blauen Flagge’ ausgezeichnet wurden. Es lohnt sich, den Friedhof von Agios Onoufrios, die byzanthinische Kirche von Agios Basilios und die Kirche von Agiou Leontiou zu besuchen.

Weiter führt einen die Strasse in den Ort Finikounda mit seinem großen Sandstrand und den am Meer gelegenen Tavernen. Weiter führt die Straße zum hübschen Ort Koroni. Hier gibt es an der Küste gute Tavernen mit frischen Fischgerichten.

Die Straße führt nun wieder nördlich zurück nach Kalamata, und man kommt durch den Küstenort Petalidi, der eine reiche Geschichte hat und auf der antiken Stadt Korone gebaut ist, wo es Tempel und Statuen gab.

 

Wenn man in Richtung Süden auf den ‚mittleren Finger’ des Peloponnes fährt, kommt man in die Region der ‚Mani’. Die Straße führt einen durch kleine Orte mit traditionellen Natursteinhäusern und Kopfsteinpflastern und kleinen, byzantinischen Kirchen. Es ist eine Region mit bizarrer Landschaft, und die außergewöhnliche Architektur der Manioten macht diese Region so unvergleichlich.

Nach ca. 45 Minuten Fahrt kommt man in Kardamili an, einem kleinen Ort, der aufgrund seiner Lage an einer schönen Bucht besticht. Am langgezogenen Kieselsandstrand kann man schwimmen und schnorcheln. Sehenswert dort sind die Steintürme in Alt-Kardamili und die Dioskouri-Gräber. Fährt man 10 km weiter südlich kommt man nach Stoupa, einem eher touristischen, ehemaligen Fischerort mit kleinen Sandstränden und Restaurants. Hier wurde der große griechische Autor Kazantzakis dazu inspiriert, sein bekanntes Buch ‚Alexis Sorbas’ zu schreiben.

Weiter auf dem Weg Richtung Süden kommt als nächstes das hübsche Fischerdorf Agios Nikolaos. Hier gibt es in den vielen Tavernen und Restaurants frischen Fisch und lokale Gerichte; abends kann man in hübschen Bars die lauen Nächte genießen.

Weiter führt einen die Strasse über Anhöhen, Ausläufer des Taygetos-Gebirges, und durch kleine Bergdörfer. Je südlicher man kommt, desto karger und bizarrer wird die Landschaft. Bis in die 80er Jahre hinein war diese Gegend weitestgehend unerschlossen. Man kommt durch Itylo und Areopolis. Sehenswert sind die Tropfsteinhöhlen von Diros. Diese liegen ca. 250 m unterhalb des Meeresspiegels und gelten als die schönsten ihrer Art.

Architektonisch schön sind die alten Wohntürme von Vathia, Lagia und Kita, und atemberaubende Ausblicke auf Buchten und auf das tiefe Blau des Meeres hat man überall entlang des Weges.

 

 

 

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